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Selen – Mangel und Toxizität

Ein essentielles Spurenelement mit großer Wirkung

Selen (Se) ist ein essentielles Spurenelement für den Menschen. Jeder, der sich mit orthomolekularer oder funktioneller Medizin beschäftigt hat, kennt es. Selen stellt eine Substanz mit einer schmalen Bandbreite zwischen Mangel einerseits und Toxizität anderseits dar. Der Mensch speichert über alle Organe verteilt etwa 7 mg Selen. Die Aufnahme von Selen ist nicht homöostatisch reguliert, d. h. es wird auch dann noch aufgenommen, wenn der Körper bereits gesättigt ist. Selen finden wir in unserer Ernährung am häufigsten in Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Der Grund dafür ist einfach: Selen wird dem Tierfutter beigemischt, als Supplement sozusagen. Die Tiere gedeihen besser und Mangelerkrankungen wird somit vorgebeugt. 

Selen als Supplement für den Menschen

Die häufigste Quelle ist tierisches Eiweiß – Selen in Form sogenannter Selenoproteine. Als Supplement gibt es Selen vorwiegend in zwei Formen: Selenomethionin (organisch) und Natriumselenit (anorganisch). Beide haben ihr Pro und Kontra, allerdings fördert es – egal in welcher Form – die körpereigene Glutathionsynthese.

Selenomethionin wird hauptsächlich in Selenoproteine eingebaut und wirkt eher als „Speicher“, wohingegen Natriumselenit direkter wirkt. Der Nachteil bei Natriumselenit ist eine höhere Toxizitätswahrscheinlichkeit, wenn auch die dazu benötigte Dosis hoch ist. Die sichere Tageszufuhr liegt bei 300mcg. Für eine langfristige Supplementation ist Selenomethionin die bessere Wahl, für die akute Förderung der selenabhängigen Enzyme, wie z.B. Deiodase, Glutathionperoxidase eher Natriumselenit aufgrund seinem, in diesem Fall gewünschten, leicht pro-oxidativem Effekt.