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Blaues Licht

Eine Ursache kann Blaulicht sein, das von Handy, Tablet, Computer und Fernseher ausgeht. Ein Großteil der Menschen in Industrieländern verbringt heute viel Zeit vor diesen Geräten. Aber das kann den Augen schaden und zu Beschwerden führen wie unklares Sehen, Makuladegeneration und Katarakt. Mancher klagt zusätzlich über einen schlechten Schlaf. 

Wie funktionieren die Augen?

Unsere Augen nehmen innerhalb einer Sekunde zehn Millionen Informationen auf und senden diese ans Gehirn. Darüber hinaus unterscheiden sie 600.000 Farbtöne. Den Großteil der Sehleistung erbringt die Makula. Sie befindet sich im Zentrum der Netzhaut. Auf ihr liegen 95 Prozent aller Sehzellen. Diese unterscheiden Hell und Dunkel und spielen eine Rolle für das scharfe sowie für das Farbsehen. Ist die Makula beschädigt, leidet die Sehkraft.

Betrachten wir beispielsweise eine Tasse, treffen ihre reflektierten Lichtstrahlen auf unsere Hornhaut. Diese fasst das Licht zusammen, bevor es hinter der vorderen Kammer des Auges die Iris erreicht. In ihrer Mitte befindet sich eine runde Öffnung, die Pupille. Diese verkleinert sich im Hellen, im Dunkeln vergrößert sie sich. Hinter ihr liegt die Linse. Sie bündelt das Licht weiter. Anschließend gelangt es auf die Netzhaut, die aus unzähligen Sehzellen besteht. Diese setzen das einfallende Licht in Nervenimpulse um, die über den Sehnerv zum Gehirn gelangen. Hier entsteht das Bild der Tasse. 

Was ist blaues Licht? 

Dem ausgeklügelten System droht Gefahr durch Blaulicht. Es geht von LED- und Stromsparlampen sowie von den Bildschirmen elektronischer Geräte aus. Darüber hinaus ist es ein Bestandteil des Sonnenlichts. 

Wieso ist Blaulicht möglicherweise schädlich? 

Wer abends noch spät mit Handy, Tablet & Co. aktiv ist, setzt seine Augen blauem Licht aus. Das kurzwellige, energiereiche Licht trifft auf die Netzhaut. Anschließend gelangt ein Impuls an das Gehirn, der verhindert, dass die Zirbeldrüse das Schlafhormon Melatonin ausschüttet. Der Körper erfährt: Es ist Tag, bleib bitte wach - was den Schlaf und damit das Wohlbefinden beeinträchtigt. Diesen Weck-Effekt hat in der Natur die Morgensonne. Sie enthält höhere Anteile blauen Lichts als die mittags- oder Abendsonne.

Fällt Blaulicht auf die Sehsinneszellen in der Netzhaut und in der Makula, bilden sich freie Radikale. Diese hochreaktiven Moleküle schaden neueren Studien zufolge den Sehzellen. Sie könnten eine Ursache sein, dass immer mehr und immer jüngere Menschen an altersabhängiger Makuladegeneration leiden. Das ist eine Erkrankung der Netzhaut, die zu Erblindung führt. 

Welche Nährstoffe brauchen die Augen, um sich gegen die Radikalbildung zu schützen? 

Weil Tageslicht einen Blaulichtanteil hat, verfügen unsere Seher über einen natürlichen Schutz. Zeaxanthin und Lutein dienen als Radikalfänger, ebenso die Vitamine A, C und E. Gute Zeaxanthin und Lutein-Quellen sind dunkelgrüne Gemüse. Vitamin C steckt in Zitrusfrüchten sowie die Vitamin-A-Vorstufe ß-Carotin in Möhren. Den Vitamin-E-Bedarf können wir über Pflanzenöle decken.

Die Mittelmeerkost ist ideal, um die Netzhaut mit Vitalstoffen zu versorgen: Sie liefert viel Gemüse, Fisch und Pflanzenöle. Die sogenannte ARED1-Studie zeigte, dass die Aufnahme von Vitamin C, E, Zinkoxid, Kupferoxid und β-Carotin mit Nahrungsergänzungen das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration in frühen Stadien verlangsamt, etwa wenn das Sehzentrum noch nicht betroffen ist. Die Autoren der Folgestudie ARED2 schlugen vor, die Zinkoxid-Dosis zu senken und β-Carotin durch Lutein und Zeaxanthin auszutauschen, was Rauchern zugutekommt, denen von der ß-Carotin-Aufnahme über Präparate abzuraten ist (Tabelle 1).

Carotinoide und mediterrane Kost 

Blaulicht, das von mobilen Devices, Computer oder Fernsehen ausgeht, stört den Schlafrhythmus und beeinträchtigt die Fitness der Augen. Wir schonen sie, indem wir den Nachtmodus unserer Geräte aktivieren oder Brillen mit Antiblaulichtgläsern verwenden. Darüber hinaus entlastet es die Augen, wenn wir uns um kürzere Zeiten vor dem Bildschirm bemühen. Während Computerarbeit alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Objekt, das 20 Fuß (6 m) entfernt ist zu schauen, hilft genauso.

Probieren Sie es aus! 

Blaulicht von LED- und Stromsparlampen sowie unmäßige Sonnenlichtexposition (UV-Strahlen) können den Augen ebenfalls schaden. In frühen Stadien der altersbedingten Makuladegeneration mag Experten zufolge sinnvoll sein, auf eine Nährstoffformel mit den Vitaminen C und E, den Carotinoiden ß-Carotin, Zeaxanthin und Lutein plus den Mineralen Zink und Kupfer zurückzugreifen.