Vitamin K

Genau wie Vitamin A, Vitamin D und Vitamin E zählt Vitamin K zur Gruppe der lipophilen Vitamine. Das K in Vitamin K steht für Koagulation, den medizinischen Fachbegriff für Blutgerinnung. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Beteiligung von Vitamin K an der Synthese diverser Blutgerinnungsfaktoren, die dafür sorgen, dass beispielsweise im Falle einer Verletzung die Blutung gestoppt wird und nicht zu viel Blut austritt.

Unter anderem fungiert Vitamin K als Cofaktor der Gamma-Glutamylcarboxylase. Dabei handelt es sich um ein Enzym, das mehrere gerinnungsfördernde und gerinnungshemmende Faktoren aktiviert und reguliert. Darüber hinaus spielt Vitamin K eine Rolle bei der Aktivierung des Knochenproteins Osteolacin und wird mit festeren Knochen in Verbindung gebracht.

Vitamin K kommt in den Formen Phyllochinon (Vitamin K1) und Menachion (Vitamin K2) vor. Während die Synthese von Vitamin K1 vornehmlich in den Chloroplasten von Grünpflanzen sattfindet, wird Vitamin K2 von tierischen und menschlichen Darmbakterien produziert.