Vitamin E

Unter dem Begriff Vitamin E wird eine Reihe von fettlöslichen Substanzen zusammengefasst, die ausschließlich von Pflanzen gebildet werden können. Von den beiden Vitamin E-Formen Tocopherole und Tococtrienole existiert jeweils eine Alpha-, eine Beta-, eine Gamma- sowie eine Delta-Konfiguration. Die bekannteste davon ist Alpha-Tocopherol, dem die höchste biologische Aktivität der E-Vitamine zugeschrieben wird.

Neuere Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass alle Vitamin E-Formen aufgrund ihrer speziellen biologischen Eigenschaften ihre individuellen Vorteile besitzen. Genau wie Vitamin A, Vitamin C, Selen, Kupfer, Zink und diverse Aminosäuren zählen sämtliche Vitamin E-Formen zu den Antioxidantien. Vitamin E ist in der Lage, insbesondere Fette, Öle und Zellmembranen vor dem schädlichen Einfluss freier Radikale zu schützen.

Neben seiner Funktion als fettlösliches Antioxidans ist Vitamin E unter anderem an der Energiegewinnung aus ungesättigten Fettsäuren, der Regulierung des Hormonhaushaltes und dem Schutz der Gefäße beteiligt. In seiner Eigenschaft als Gerinnungshemmer kann es zudem die Blutzirkulation fördern, eine entzündungshemmende Wirkung entfalten und das Immunsystem unterstützen.