2.000 I.E.

Vitamin D ist das einzige Vitamin, das der menschliche Organismus selbstständig produzieren kann. Während die anderen Vitamine dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen, erfolgt ein Großteil der Vitamin D-Bildung durch Sonnenbestrahlung der Haut. Nur wenige Lebensmittel wie beispielsweise Fettfische wie Lachs, Hering und Makrele sowie Lebertran oder Eigelb weisen nennenswerte Vitamin D-Mengen auf. Die endogene Bildung von Vitamin D findet zu 80-90 % in der Haut statt.

Wie viel Sonne benötigt wird, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Hautfarbe, der Jahreszeit, dem Breitengrad, Kleidung und Sonnenschutzmitteln ab. Ein wesentlicher Faktor für die Vitamin D-Bildung ist die Aufenthaltsdauer im Freien, die tendenziell immer weiter abnimmt. Viele Menschen halten sich ganzjährig die meiste Zeit in geschlossenen Räumen wie Häusern oder Autos auf. Darunter leiden die körpereigenen Vitamin D-Speicher, die die Vitamin D-Versorgung in Herbst und Winter gewährleisten sollen.

Einige Experten gehen davon aus, dass die Empfehlung einer täglichen Vitamin D-Zufuhr von 400 bis 800 IE zu tief greift. Um den Körper bei fehlender endogener Synthese mit genügend Vitamin D zu versorgen, raten sie zu einer Tageszufuhr von mindestens 2.000 IE. Diese lässt sich mit hochdosierten Vitamin D-Präparaten erreichen, die 2.000 IE reines Vitamin D3 enthalten.