1.000 I.E.

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderrolle ein, denn anders als sämtliche andere Vitamine kann der menschliche Körper es durch Sonnenexposition selbst produzieren. In den Hautzellen wird die Vorstufe von Vitamin D, 7-Dehydrocholesterol, mit Hilfe von UV-B-Strahlung in die biologisch aktive Form Vitamin D3 (Cholecalciferol) umgewandelt.

Sonnenlicht ist die Hauptquelle für Vitamin D, über die Nahrung können maximal 20 % des Tagesbedarfs von 400 bis 800 IE gedeckt werden. Während in der sonnenarmen Zeit zwischen Oktober und April kaum körpereigene Vitamin D-Synthese stattfindet, reichen im Sommer bereits kurze Aufenthalte an der Sonne, um ausreichende Mengen von Vitamin D bereitzustellen. Insbesondere in den westlichen Industrienationen spielt sich ein Großteil des alltäglichen Lebens jedoch in geschlossenen Räumen ab, weshalb es vielen auch im Sommer schwer fällt, ihren Vitamin D-Bedarf zu decken.

Unabhängig von der Jahreszeit und der individuellen Sonnenexposition können Vitamin D-Pärparate den Körper mit ausreichend Vitamin D versorgen. Die biologische Aktivität von Vitamin D wird in Internationalen Einheiten (IE) angegeben. Vitamin D3 mit 1.000 IE liefert etwa 250 % des empfohlenen Tagesbedarfes eines Erwachsenen.