Silber

Kolloidales Silber ist eine Verwendungsform des Edelmetalls Silber. Seine heutige Verwendung geht auf das 19. Jahrhundert zurück, in dem der Schweizer Botaniker Carl Wilhelm von Nägeli den Begriff „Oligodynamie“ prägte, der eine schädigende Wirkung von elektrisch geladenen Kationen auf unterschiedliche Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze beschreibt.

Kolloidales Silber besteht aus ultrafeinen, elektrisch positiv geladenen Silberpartikeln von wenigen Mikrometern, die während der Herstellung in reinem Wasser gelöst werden. Diese winzigen Moleküle sind in der Lage, in schädliche Mikroorganismen einzudringen und deren Stoffwechsel zu hemmen. Die Hemmung kommt durch eine Reaktion von Silberkationen mit schwefelhaltigen Aminosäuren und Proteinen zustande, die dadurch inaktiviert werden.