Schwefel

Der menschliche Körper besteht zu etwa 0,2 % aus Schwefel, das in Form von Thiol- oder Thioethergruppen in den proteinogenen Aminosäuren L-Cystein und L-Methionin sowie allen darauf aufbauenden Peptiden, Proteinen und Coenzymen enthalten ist. Neben verschiedenen Proteinen, Antikörpern und Hormonen kann Schwefel durch die Bildung von Disulfidbrücken auch dem Bindegewebe Stabilität verleihen. Disulfidbrücken sind mitverantwortlich für die Stärke und Unauflöslichkeit des Proteins Kreatin, das unter anderem in der Epidermis der Haut und in den Haaren zu finden ist. Schwefel kann zudem die strukturelle Integrität von Knochen und Gelenken unterstützen.