Magnesium

Etwa 60 % des im Körper enthaltenen Mineralstoffes Magnesium wird in den Knochen eingelagert, wovon ein Drittel an Phosphor gebunden ist. Die restlichen 40 % werden im Blut an Proteine gebunden. Entweder als Enzymbestandteil oder als Coenzym ist Magnesium an insgesamt über 300 enzymatischen Reaktionen im menschlichen Organismus direkt oder indirekt beteiligt.

Neben seinem Einfluss auf die Entwicklung und den Erhalt von Knochen und Zähnen ist Magnesium unter anderem in die Energieproduktion, die Funktionsfähigkeit des Herzens, die Ausschüttung verschiedener Enzyme und Hormone sowie die Stabilisierung des Ruhepotenzials von Muskel- und Nervenzellen und des autonomen Nervensystems involviert. Ein Mangel an Magnesium kann Ruhelosigkeit, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen hervorrufen. Auch Muskelkrämpfe sind typische Symptome eines Magnesium-Mangels.

Vitamin B6 hilft dabei, Magnesium in die Körperzellen zu transportieren. Insbesondere im Stoffwechsel von Knochen und Zähnen besitzen auch Vitamin D, Calcium und Phosphor eine synergetische Wirkung mit Magnesium.