Kupfer

Der Mineralstoff Kupfer zählt zu den Spurenelementen. Das bedeutet, dass der Mensch ihn nur in verhältnismäßig geringen Mengen benötigt. Insgesamt enthält der Körper etwa 100-150 mg Kupfer, die hauptsächlich in der Leber gespeichert werden. Die Leber gilt als zentrales Organ im Kupferstoffwechsel. Dort wird die Kupferkonzentration reguliert und Kupfer in verschiedene Enzyme eingebaut.

Als essentieller Bestandteil mehrerer Enzyme ist Kupfer unter anderem am Proteinstoffwechsel, der Energieproduktion sowie einer gesunden Entwicklung von Knochen, Gelenken und Nerven beteiligt. Für die Bildung der Myelinschicht, die die Nerven umhüllt, ist Kupfer ebenso von Bedeutung wie für die Melanin-Produktion. Das Pigment Melanin bewirkt beim Menschen die Färbung von Haut und Haaren.

In der Haut kann Kupfer zudem die Vernetzung der Kollagen- und Elastinschicht fördern, die Knochen, Bindegewebe, Blutgefäßen und Knorpeln Struktur und Elastizität verleihen. Kupfer unterstützt die Aufnahme von Eisen und ist somit in den Aufbau des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin involviert. Daneben fördert es auch die Bildung der weißen Blutkörperchen.