Mineralstoffe

Der menschliche Organismus besteht immerhin zu etwa einem Drittel aus Mineralstoffen, die jede Zelle für ihre Struktur und einwandfreie Funktion benötigt. Da der Organismus nicht in der Lage ist, Mineralien selbstständig zu produzieren, müssen sie dem Körper über die Nahrung zugeführt werden.

Die Mineralstoffe werden in zwei Kategorien eingeteilt: die Mengenelemente, von denen der Körper täglich mehr als 50 mg pro kg Körpergewicht benötigt, und die Spurenelemente, die in geringeren Konzentrationen im Organismus vorkommen. Zu den Mengenelementen zählen Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Natrium. Sie sind an einer Vielzahl lebensnotwendiger Prozesse wie dem Aufbau von Knochen und Zähnen, der Regulierung von Wasser- und Elektrolythaushalt, der Übertragung von Reizen sowie der Aktivierung von Enzymen beteiligt.

Obwohl sie nur „in Spuren“ benötigt werden, übernehmen auch die Spurenelemente wichtige Funktionen im menschlichen Organismus. Jod ist beispielsweise unverzichtbar für die Bildung von Schilddrüsenhormonen, während Eisen zur Blutbildung und Chrom für den Kohlenhydratstoffwechsel benötigt werden. Weitere wichtige Spurenelemente sind die Antioxidantien Selen und Zink.