Omega 3

Zu den Omega-3-Fettsäuren zählen Alpha-Linolensäure (ALA), Eiscosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Dabei handelt es sich jeweils um essentielle Fettsäuren. Diese sind für den Menschen lebensnotwendig, können vom Körper jedoch nicht eigenständig produziert werden. Natürliche Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise Raps- und Leinöl und fettreiche Meeresfische wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. Auch Krillöl ist reich an EPA und DHA.

Omega-3-Fettsäuren übernehmen wichtige Funktionen im menschlichen Organismus. Beispielsweise sind sie in der Lage, die Fließfähigkeit der Blutkörperchen zu verbessern und die Gefäße elastisch zu halten. Omega-3-Fettsäuren werden in hormonähnliche Eicosanoide umgewandelt, die sich auf die Herzgesundheit und ein funktionierendes Herz-Kreislauf-System auswirken können. Zudem können die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA im Zusammenspiel eine entzündungshemmende, schmerzlindernde Wirkung entfalten.

Omega-3-Fettsäuren kommen in allen Körperzellen vor. In besonders großer Menge sind sie im Gehirn enthalten. Unter anderem sind sie mitverantwortlich dafür, die Membranen der Nervenzellen flexibler zu machen und deren Signalübertragung im Hirn zu verbessern. Da DHA ca. 60 % aller Fettsäuren in den Augen ausmacht, kann eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren beispielsweise zum Erhalt der normalen Sehkraft beitragen.