Bioflavonoide

Bei Bioflavonoiden handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die Blättern und Früchten ihre Farbe verleihen. Bisher sind mehr als 6.500 flavonoide Verbindungen bekannt. Zu den bekanntesten zählen Proanthocyanidine, Hesperidin, Quercetin, Rutin und die vor allem in grünem Tee enthaltenen polyphenolischen Verbindungen.

Bioflavonoide verfügen über antientzündliche, antiallergische und antivirale Eigenschaften und zählen zu den Antioxidantien. Diese auch als Radikalfänger bezeichneten chemischen Verbindungen sind in der Lage, die schädliche Wirkung von freien Radikalen zu neutralisieren, die unter anderem an der Entstehung verschiedener degenerativer Krankheiten sowie am Alterungsprozess beteiligt sind. Beispielsweise wirken Bioflavonoide synergetisch mit Vitamin C, das sie vor Oxidation schützen, und dessen Aufnahme und Verwertung durch den Organismus sie erhöhen können.

Bioflavonoide können das Immunsystem unterstützen und das Wachstum von Viren, Bakterien und Pilzen hemmen. Indem sie die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern und die kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) sowie die damit verbundenen Gewebe stärken, können sie zudem die Durchblutung fördern.