Weis(s)heiten: Für Gesundheitsinteressierte

With a lot of help from our friends

Zugegeben, an „freundliche“ Darmbakterien werden John Lennon und Paul McCartney nicht gedacht haben, als sie 1967 ihren fast gleichnamigen Song schrieben. Hätten sie jedoch damals schon so viel über die beeindruckende gesundheitliche Bedeutung der Darmflora gewusst wie wir heute, sie hätten sich bestimmt auf den ersten Blick in sie verliebt.

Rund 100 Billionen darmbewohnende Bakterien sind tagein, tagaus damit beschäftigt, unsere Nahrung aufzuschließen, Energie zu liefern, Toxine abzubauen und unser Immunsystem zu „trainieren“.
Wir können sie unterstützen, indem wir den Zucker¬anteil in unserer Nahrung reduzieren und den Anteil an löslichen Ballaststoffen wie Oligosacchariden, Pektin und Inulin (in Topinambur, Chicorée und Schwarzwurzeln) erhöhen. Diese unverdaulichen Nahrungsbestandteile heißen Präbiotika und sind ein Festschmaus für unsere freundlichen Darmbewohner. Aus löslichen Ballaststoffen, die durch die Dickdarmflora fermentiert werden, entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Buttersäure. Deren Salze (Butyrate) dienen erwünschten Bakterien als Energiequelle, lassen sie wachsen und gedeihen und beugen so einer Fehlbesiedelung durch unerwünschte Arten vor.

Mein Tipp: Probieren Sie mal Topinambur statt Kartoffeln oder Schwarzwurzeln statt Spargel, Ihre Freunde im Darm werden es Ihnen danken.

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