Wie unsere Muskeln Energie beziehen ATP als Energieträger

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Sport als Sammelbegriff für Leibesübungen verwendet. Der moderne Begriff Sport geht auf das lateinische Wort disportare zurück, was so viel heißt wie „sich zerstreuen”.

Heutzutage bietet Sport einen Ersatz für fehlende Körperarbeit im Alltag und/oder einen Ausgleich für die geistige Gesundheit, denn körperliche Arbeit sorgt für geistige Entspannung und somit für Zerstreuung!

Dabei verbraucht der Körper Energie. Diese Energie liegt in Form von Adenosin-Tri-Phosphat, kurz ATP, vor. Die Herausforderung liegt darin, dieses ATP kontinuierlich zu regenerieren, denn die Zellen speichern ATP nicht als Energiereserve. Nach etwa 5 Sekunden Belastung ist das ATP bereits komplett aufgebraucht. Deshalb heißt es: schnell nachproduzieren.

Dazu gibt es mehrere biochemische Abläufe.
Die Wichtigsten sind:

  Anaerobe Glykolyse
  Aerobe Glykolyse
  Beta-Oxidation von Fettsäuren

Im Fall der Glykolyse wird jeweils Glukose, bzw. bei der Beta-Oxidation eine Fettsäure,
in hochkomplexen Stoffwechselschritten unter Beteiligung von Vitaminen (B2, B3) und Spurenelementen (Eisen, Zink, Magnesium) schlussendlich zu Wasser und Kohlensäure oxidiert. Welches System dabei Anwendung findet, ist von der Intensität und Dauer des Sports abhängig. Fehlt es dem Körper allerdings an essentiellen Cofaktoren, kann er nur in ungenügendem Maße ATP regenerieren.

Es hilft, sich genau daran zu erinnern, wie gut wir uns nach körperlicher Aktivität, einschließlich Bewegung, fühlen, um gesund zu bleiben.